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dTeil 2: Der Chip aufs Grün

Der Annäherungsschlag an die Fahne, gilt allgemein als wichtigster Schlag beim Golf. Mit einem guten Chip sollte es Ihnen gelingen, den Ball so nah an das Loch zu spielen, dass Sie möglichst nur noch einen Putt zum Einlochen benötigen

Je nachdem, welche Länge Sie erzielen wollen und welche Hindernisse zu überwinden sind, können Sie beim Chip jeden Schläger, von Eisen 5 bis zum Sand-Wedge, einsetzen. Grund­sätzlich gilt, je länger der Ball rollt, desto mehr Kontrolle können Sie über den Schlag ausüben. Bei einem flachen Chip (Eisen 5 bis 8) setzen Sie keine Handgelenke ein, wodurch die Wahrscheinlichkeit, dass der Schlag in die falsche Richtung gehen könnte, geringer ist als bei einem hohen Chip mit einem kurzen Eisen. Wenn Sie – ausnahmsweise – einen Ball schon nicht optimal treffen, dann sollte wenigstens das Ergebnis, also die Richtung, noch einigermaßen akzep­tabel sein.

Bei einem Chip und Run, beispielsweise mit einem Eisen 7, ähnelt der Bewe­gungsablauf einem schar-fen Putt. Greifen Sie den Schlä­ger etwas tiefer, verlagern Sie Ihr Gewicht auf die linke Seite und machen Sie bestenfalls einen halben Rück­wung – ja nach der zu überbrückenden Distanz – ohne die Handgelenke ab­zu­winkeln (Bild 1).





Achten Sie beim Durchschwung darauf, dass Schul­ter, Arme und Hände eine Einheit bilden und der Schläger beim Vor­schwung die gleiche Strecke zurücklegt, wie beim Rück­schwung (Bild 2). Ihre Hände dürfen sich nicht vor dem Schlä­ger­kopf befinden.


Wollen Sie einen Chip und Stop spielen, beispielsweise weil die Fahne unmittel-  bar nach einem Bunker postiert ist und wenig Strecke für das Rollen des Balles zur Verfü­gung steht, verwenden Sie für diese An­näherung einen Sand-Wedge. Greifen Sie auch hier den Schläger etwas tiefer am Schaft und knicken Sie das linke Hand­gelenk zu Beginn des Schwungs etwas ab. Ma­chen Sie dann einen Rück­schwung, der etwa zwei Drittel eines normalen Schwungs entspre­chen würde (Bild 3).

Wäh­rend des Treffmoments winkeln Sie die Hand­ge­lenke nicht ab, so dass die rechte Hand unterhalb des Schaftes pos­tiert ist. Wäh­rend der Ober­körper sich bei Vollendung des Durch­schwungs in Richtung Fah­ne bewegt, sollten Sie auch hier wieder darauf achten, dass Rück- und Durch­schwung etwa die gleiche Länge haben (Bild 4).





Welchen Schläger Sie auch wählen, ein wichtiger As­pekt bei jedem Chip ist, dass Sie sich vor jedem Schlag genau vor­stellen, wo der Ball landen und welche Strecke er rollen soll.

 

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