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Golflektionen
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dTeil 4: Der Bunker
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Viele Amateurgolfer fürchten die Bunker wie der Teufel das Weihwasser und werden dennoch – wahrscheinlich gerade deshalb – magisch von ihnen angezogen
Warum der Schlag aus dem Sand für viele so große Probleme bereitet, hat seine Ursache hauptsächlich in dem sogenannten „scoop-effect“. Dies bedeutet, dass der Spieler versucht, unter Zuhilfenahme der Handgelenke oder des Oberkörpers, den Ball förmlich aus dem Sand heraus zu löffeln. Beides ist falsch, denn weder eine extreme Handgelenkrotation, noch ein Zurückbeugen des Oberkörpers ist hier die richtige Vorgehensweise. Und sollte der Ball dennoch gelegentlich aus dem Bunker fliegen, dann nur zufällig und unkontrolliert.
Achten Sie bei diesem Schlag zukünftig darauf, dass vor allem der Oberkörper nicht zurückfällt, sondern sich mit den Armen nach vorne bewegt. Dadurch können Sie auch auf das extreme „Löffeln“ mit den Handgelenken verzichten.
Beim Rückschwung sollten Sie Ihr Gewicht nur etwa zu 65 Prozent auf den rechten Fuß verlagern und eine fast komplette ‘ plette Körperdrehung vollführen (Bild 1).
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Schlagen Sie dann zwar kräftig, aber nicht schneller durch den Sand (in Fairway-Bunkern, und wenn der Ball weit fliegen muss, sollten Sie den Ball etwas toppen) und gehen Sie im Durchschwung mit dem Oberkörper nach vorne (Bild 2).
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Führen Sie den Vorschwung vollständig aus, so dass im Finish Ihr Gewicht zu 90 Prozent auf den linken Fuß verlagert ist (Bild 3).
Üben Sie regelmäßig die verschiedenen Bunkerlagen, auch wenn dies augenscheinlich weniger Spaß bringt als mit Hölzern und langen Eisen auf die Bälle zu dreschen. Ihr Score wird es Ihnen danken und irgendwann können Sie ganz beruhigt fragen „Bin ich schon drin oder was?“
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